Tanzrichtungen

 

Es gibt haufenweise von Tanzrichtungen beziehungsweise Tanzstilen.

Da wären zum einen die Standarttänze wie zum Beispiel:
- Langsamer Walzer
- Slowfox
- Tango
- Wiener Walzer
- Quickstep

Zum anderen Latein-Tänze wie zum Beispiel:
- ChaChaCha
- Paso Doble
- Rumba
- Samba
- Jive

Aber natürlich gibt es noch viele, viele weitere Richtungen und Stile.
Ballett, Jazzdance, Reggae, Hip Hop oder auch Irish Dance sind noch weitere nennenswerte Arten des Tanzens.

Hier sind drei Tanzstile etwas genauer erklärt:


Disco Tänze
Diese Tänze benutzen meist jüngere Leute, wie der Name schon sagt in Discos beziehungsweise bei Partys, denn es gehen leider nur noch sehr wenige junge Leute in eine Tanzschule um die traditionellen Tänze zu lernen. Das liegt wahrscheinlich daran, dass die Schritte und die Folgen als altmodisch und zu steif empfunden werden. Bei jugendlichen spiegeln heutzutage die Tanzschritte ein Stück weit ihre eigene Persönlichkeit wieder, was man bei stillen und zurückhaltenden Menschen gut erkennen kann. Diese tanzen in der Öffentlichkeit keine auffälligen Schrittfolgen, denn dadurch würden sie nur unnötig auffallen. Das Tanzen in einer Diskothek bietet einem aber auch die Möglichkeit andere Leute mit dem Körper anzusprechen, denn es ist teilweise zu laut um mit Sprache in ein Gespräch mit dem anderen Geschlecht zu kommen. Dies kann man wieder gut an so genannten Machos erkennen, denn diese Menschen wollen durch ihren Tanzstil ihr großes Selbstbewusstsein zur Schau stellen.

Formationstänze
Bei einem Formationstanz tanzen immer mehrere paaren gleichzeitig. In drei verschiedene Arten des Formationstanzens unterscheidet man weltweit. Es handelt sich hierbei um die Standartformationen, die Lateinformationen und die Zehn-Tänze-Formationen. Standartformationen sind zum Beispiel der Langsame Walzer, der Wiener Walzer, der Quickstep, der Slowfox und der Tango, denn bei diesen ganzen Tänzen muss der Hauptteil der Choreografie sichtbar sein.

 Bei der Lateinformation sind es hingegen der Paso Doble, die Samba, der ChaChaCha, die Rumba und Jive, die dafür typisch sind. Eine Latein-Formation kann man es nicht nennen, wenn diese Tänze in der Choreografie, während eines Auftrittes fehlen. Die Zehn-Tänze-Formation beinhaltet das Tanzen von den ganzen zehn Latein- und Standart Tänzen. Bei der Rock’n’roll-Formation beschäftigt man sich nur mit allen möglichen Arten des Rock’n’roll-Tanzens. Es dürfen dabei jedoch höchstens nur acht Paare tanzen, dennoch liegt die geringste Anzahl der Paare bei vier. Genauso wird es bei der Boogie-Woogie-Formation getanzt. Die Wertungsrichter, bei Turnieren, legen bei diesen Formations-Tänzen vor allem auf die Musikalität und auf das Taktgefühl des Tanzpaares großen Wert. Aber natürlich spielen die tänzerischen Leistungen eine genauso große Rolle wie der Takt und die Musikalität.


Lateinamerikanische Tänze
Wenn von Lateinamerikanischen Tänzen die Rede ist, dann handelt es sich immer um Gesellschafts- und Turniertänzen. Oft wird die Bedeutung lateinamerikanischer Tänze etwas verwechselt. Meistens wird gedacht, dass diese Tänze, weil sie als Lateinamerikanische-Tänze bezeichnet werden, auch aus leiteinamerikanischen Ländern stammen. Doch diese Annahme ist nicht immer richtig, denn die Technik beim Tanzen ist wichtig und nicht aus welchem Land der Tanz stammt, auch wenn es teilweise zutrifft. Im Gegensatz zu den Standart-Tänzen, bei denen grundsätzlich mit geschlossener Tanzhaltung getanzt wird, wird bei lateinischen Tänzen mit einer offenen Tanzhaltung getanzt. Auch sind Hüftbewegungen sehr typische Dinge die auf Lateinamerikanische-Tänze hinweisen. Nur beinhaltet der Paso Doble nur sehr wenige Hüftbewegungen und fällt somit ein bisschen aus dem Rahmen.