Rumba

 

Dieser erotische Werbetanz stammt aus Kuba mit afrokubanischem Ursprung. Er gilt heut zu tage als Gesellschaftstanz und auch als Turniertanz. Eine typische Charakteristik bei der Rumba ist das Spiel zwischen Frau und Mann. Wenn die Rumba gut getanzt ist, kann man gut erkennen wie intensiv die Partner umeinander werben. Die Technik ist typisch Latein und doch ist er ein Gesellschaftstanz, ein Turniertanz und ein Paartanz. Man kann Rumba zu Popmusik sowie zu Lateinamerikanischer Musik Tanzen. Es wird normalerweise in einem 4/4 Takt getanzt und das Tempo liegt immer zwischen 25 und 27 Takten pro Minute.


Wie oben schon erwähnt kommt die Rumba aus Kuba und ein Vorläufer der Rumba ist die prominente Habanera, die in Kuba den Bolero veränderte und gleichzeitig in Argentinien zur Milonga wurde. Der Bolero-Son, der auch auf der Son-Clave beruht, wurde in den 20er Jahren von Miguel Matamoros entwickelt. Zu diesem Bolero-Son wird ebenfalls die Rumba getanzt. Doch diese Rumba ist höchst wahrscheinlich nicht mit der afrokubanischen Rumba verwand. Rumba steht im spanischen für gemeinsames Musizieren und für das Feiern von Festen in der Nacht. Als erstes tauchte, 1914, die Rumba als Modetanz in New York auf. Am Anfang der 30er Jahre gelang die Rumba, zwar mit leichterem Rhythmus, nach Europa. Das Interesse ließ dann leider in vielen Ländern etwas nach und auch die Nationalisten verboten es, die Rumba zu Tanzen. Zwar wurde nach dem 2. Weltkrieg die Rumba wieder angenommen, doch diesmal in zwei verschiedenen Formen und zwar die Square-und die Carrée-Rumba. Diese sind amerikanisch angehaucht, aber es gab auch die Variante der Rumba, die im kubanischen Stil getanzt wird.

 

Der Franzose Pierre Lavelle machte die Rumba wieder populärer. Da er aber in England wohnte stritten England und Frankreich, von 1956-1958 und 1961-1963 um ihr Recht an dieser Rumba. Zum Schluss wurde entschieden, dass die Square-Rumba in das Welttanzprogramm und die Kubanische Rumba, die etwas schwerer ist, 1964, in das Turniertanz-Programm aufgenommen wird. Die Rumba, im kubanischen Stil, hat sich im internationalen Tanzsport inzwischen an die Spitze gesetzt. Dagegen wird die Square-Rumba nur noch häufig in den USA in den dortigen Tanzschulen gelehrt. In Europa dagegen kaum noch.

 

Obwohl sich der Cha-Cha-Cha und die Rumba in vielerlei Hinsicht ähneln, stammt doch der Cha-Cha-Cha vom Mambo ab. Auch mit die Rumba-Flamenco hat trotz so manchen Ähnlichkeiten einen andalusisch-maurischen Ursprung. Die Geschwindigkeit der Rumba wurde in den vergangenen Jahren runter gesetzt und liegt momentan bei 25 bis 27 Takten pro Minute und wird im 4/4 Takt getanzt. Dadurch konnten die Tänzer nun auf mehr Kleinigkeiten in der Musik Rücksicht nehmen und sie können neue und komplexere Figuren in ihren Tanz einbauen. Es werden oft und gerne typische Hüftbewegungen wie das Vertwisten, bei dem Körperteile um andere verdreht werden, benutzt. Diese Verwendung hilft dem Tanz noch mehr ein werbendes und erotisches Gefühl zu vermitteln. Obwohl das Tempo langsamer geworden ist sind doch die Drehungen immer noch recht schnell. Mit dieser Idee kann man den Unterschied eindeutiger sehen, denn in den Ruhezeiten wird dann das Flirten noch mehr zum Ausdruck gebracht.